Mit “Earth song” mehr als überzeugt !

DORLAR - (mo). Unter dem Motto „What a wonderful world“ luden der Chor „Summertime“ der Sängervereinigung Waldgirmes (Leitung Ludwig Jobst) und die vereinigten Jugendchöre „Emotion“ der Sängervereinigung Waldgirmes und „Celebration“ der Wetzlarer Musikschule (Leitung Gabriele Phifer) zu einer musikalischen Reise um die Welt ein. Die evangelische Klosterkirche in Dorlar war voll besetzt. Gabriele Phifer führte durch das Programm, wies auf Texter und Komponisten hin, erklärte Liedinhalte und deren Entstehung und stellte die Solisten vor, die mit den Chören ein begeistertes Publikum erfreuten.

KONZERT Chöre „Summertime“, „Emotion“ und „Celebration“ / Solisten nehmen Besucher in Dorlar mit auf musikalische Reise um die Welt

Aus Jamaica erklang „What a saturday night“, gefolgt von „Yakanka Vhangeri“ aus Südafrika und „Greensleeves“, eine englische Volksliedmelodie aus Schottland. „Un poquito cantas“ aus Lateinamerika beendete Block eins der gesanglich hochwertigen Darbietungen von „Summertime“. Miriam Caetano erfreute am Piano mit dem „Tanz der Nippfiguren“, einer Komposition von Heinz Erhardt.

Geht es um die Zukunft des Chorgesangs, hört man oft großes Klagen. Wer aber die 21 Sänger der vereinigten Jugendchöre „Emotion“ und „Celebration“ in der Dorlarer Kirche gehört hat, weiß, dass es Hoffnung gibt, dass sich auch junge Leute noch für das Singen im Chor gewinnen lassen. „Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass ich Chorleiterin dieser wunderbaren jungen Leute sein darf“, so Gabriele Phifers Lob für den Jugendchor, der mit dem „Earth song“ von Michael Jackson und Ludwig Jobst am Piano mehr als überzeugte. Für das zweite Stück des Jugendchores, ein Medley aus „Les Miserables“, das von Ludwig Jobst am Klavier begleitet wurde, wollte der Beifall kein Ende nehmen.

Von „Summertime“ folgten „Boleras Sevillanas“ mit Ludwig Jobst als Solisten, „Lebt wohl Freunde“ aus Russland, „Posakala mila mama“ aus Bulgarien und „Sakura“ aus der Zeit der Kirschblüte in Japan. Beim Beitrag „Gabriella’s song“ aus dem in Schweden gedrehten Film „Wie im Himmel“ überzeugten neben dem Chor Gabriele Phifer als Solistin und Miriam Caetano am Piano. Ludwig Jobst präsentierte am Klavier außerhalb des vorbereiteten Programms ein Werk seines Lieblingskomponisten Schubert.

Im dritten Block des Chores „Summertime“ waren noch das englische Volkslied „Scarborough Fair“, aus Schweden „Vallvisa“ und „Adiemus“, ein Musikprojekt des walisischen Komponisten Karl Jenkins Adiemus, zu hören. Mit „Imagine“ von John Lennon beendete „Summertime“, dankbar gefeiert, das wunderschöne Programm. Walter Döring zeichnete sich dabei als Solist aus. Mit der Zugabe „Irish blessing“, dem bekannten irischen Segen, endete nach knapp zwei Stunden eine Sternstunde der Chormusik.

 

Pressebericht zum download (PDF)