Julia Pritz stellt sich vor

 

Mit einer Auswahl der schönsten Werke für Harfe und Violine wartete das „Duo Papillon“ im Konzertsaal der Wetzlarer Musikschule auf. 30 Besucher fanden am Sonntag den Weg. Besonders französische Komponisten haben sich der Paarung der beiden Instrumente gewidmet, die um den Rang „Königin der Musikinstrumente“ in Konkurrenz stehen.

Bei der „Fantasie“ für Harfe und Violine von Saint-Saens konnten die Zuhörer erleben, dass die beiden Instrumente seelenverwandt sind. Werke von Andrés, Debussy und Massenet begeisterten das Publikum ebenso wie die von Fauré und Tournier. Lydia Wunderlich, Mitglied der Philharmonie Jena, spielte die Violine mit einer Unbekümmertheit, die Ohren und Auge erfreute.

Die Harfe spielte die aus Schöffengrund-Schwalbach stammende Julia Pritz, die sich mit dem Konzert zugleich in der Heimat zurückmeldete. Ab Mai wird Pritz, die ihr Harfenstudium in Weimar absolvierte, an der Musikschule Wetzlarer Harfenunterricht erteilen. Zu Anfang wird es ein Angebot mit Schnupperkursen geben. Die Besucher waren von den beiden Musikerinnen begeistert.

 

Wetzlarer Neue Zeitung, 27.04.2010