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Aßlar fördert Musik

Hilfe bei der Früherziehung kommt von Spendern

Aßlar-Werdorf (hp). „Hallihallo - herzlich willkommen“ haben die Vierjährigen der Werdorfer Kindertagesstätte „Pusteblume“ gesungen. Anlass war die Übergabe eines Instrumentenschranks. Zu diesem Zweck waren Bürgermeister Roland Esch (FWG), Thomas Sander, Leiter der Wetzlarer Musikschule, deren Fachbereichsleiterin für musikalische Früherziehung, Gabriele Phifer, Musiklehrerin Jeanette Hetzer und die Leiterinnen der städtischen Kindergärten Aßlar und Klein-Altenstädten nach Werdorf gekommen. Mit dabei auch Hermann und Klasina Willeck, aus deren Stiftungen 3000 € in das Projekt „musikalische Früherziehung für Vierjährige“ geflossen sind.


Insgesamt gibt die Stadt Aßlar 2009 rund 10 000 € für die Anschaffung von Instrumenten und den Unterricht aus. Auch eine weitere Spende der Firma Buderus über 3000 € wird hier investiert. „Einmalig in der Region ist die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Aßlar und der Wetzlarer Musikschule“, sagt der Bürgermeister, „qualifiziertes Fachpersonal sorgt für eine zusätzliche Betreuung, die für die Eltern kostenlos ist“.

Er unterstrich, dass so auch Kinder mit Musikerziehung in Berührung kommen, die ansonsten nicht die Chance hätten. Im Rahmen des Projekts, das auch im Kindergarten am Kirchberg in Aßlar, im Klein-Altenstädter „Drachennest“ und der Bechlinger „Flohkiste“ anlaufen wird, werden auch die Betreuer ausgebildet, damit auch die anderen Kinder in den Genuss der musikalischen Früherziehung kommen. Später kommt Berghausen dazu.

„Musikalische Früherziehung ist aus vielen Gründen wichtig“ findet Musikschulleiter Thomas Sander. Gabriele Phifer erläuterte die Ziele: „Die Kinder sollen nicht nur Spaß an der Musik entwickeln und sich entfalten können, das Gemeinschaftsgefühl ist ebenso wichtig wie die Ausprägung des Rhytmusgefühls und die persönliche Entwicklung“. Was früh gelernt werde, bleibe haften. „Wir haben mit der Anschaffung unseres Instrumentenschrankes samt Inhalt einen Prozess angestoßen, der von selbst lebt und langfristig alle Kinder der Stadt fördert“, ergänzte Susanne Goerigk, Leiterin der Kita „Pusteblume“.

WNZ, 11.02.2009

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